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Preisträgerkonzert des Albert-Schweitzer-Orgelpreises
Eine wertvolle Plattform für hochtalentierte Musiker, um ihre künstlerischen Fähigkeiten einem öffentlichen Publikum zu präsentieren und ihre Karriere auf die nächste Stufe zu heben, stellen Musikwettbewerbe dar. In diesem Sinne ist der „Albert Schweitzer Orgelpreis" sowohl für den Organistennachwuchs als auch für die Freunde der Orgelmusik in der Region gleichermaßen ein Gewinn.
In Zusammenarbeit mit der Bernhardt Stiftung in Nierstein und den Musikhochschulen Frankfurt und Mainz wurde in diesem Jahr zum zweiten Mal nach einem Nominierungskonzert am 26. Januar in der Niersteiner Martinskirche unter sechs hoch begabten jungen Organisten ein Preisträger gekürt: Auf der großen Woehl-Orgel der Katharinenkirche präsentiert Marius Herb am Sonntag, dem 28. September um 18 Uhr, der Öffentlichkeit ein eindrucksvolles Konzertprogramm.
Orgelwettbewerb
Der Albert-Schweitzer-Orgelpreis der Bernhardt Stiftung wurde 2024 zum ersten Mal vergeben. Ziel ist es, junge Kirchenmusiker zu fördern und ihre herausragenden musikalischen Talente allen Freunden der Orgelmusik vorzustellen. Der Preis wird mit einem Preisgeld honoriert sowie mit einem eigenen Konzert an der großen symphonischen Woehl-Orgel in der Katharinenkirche in Oppenheim.
Marius Herb - Preisträger 2025
Der im Jahr 2000 in Augsburg geborene junge Künstler qualifizierte sich bereits mit 16 Jahren für das Studium der Katholischen Kirchenmusik in Regensburg und schloss den Bachelorstudiengang im Konzertfach Orgel mit Auszeichnung ab. Auch das anschließende Masterstudium an der Musikhochschule Mainz in der Klasse von Prof. Gerhard Gnann beendete er mit Auszeichnung.
Nationale und internationale Wettbewerbe wie Jugend musiziert auf Bundesebene, den Internationalen Orgelwettbewerb Wuppertal im Jahr 2019, den Musikpreis der Stadt Regensburg und den renommierten Internationalen Rheinberger-Wettbewerb in Vaduz im Fürstentum Liechtenstein im Jahr 2022 bestritt Marius Herb als Preisträger.
Ein 2023 beendetes Studienjahr in der Orgelklasse von Thomas Ospital und Olivier Latry am Conservatoire in Paris, einem der bedeutendsten europäischen Musikinstitute, zeichnen sein herausragendes Talent aus, das er in reger nationaler und internationaler Konzerttätigkeit, Rundfunkaufnahmen und Projekten mit Orchestern unter Beweis stellt.
An der Oppenheimer Woehl-Orgel, die noch einen beträchtlichen Anteil an historischem Pfeifenmaterial der Walcker-Vorgängerorgel besitzt, präsentiert sich der junge Künstler an einem Instrument, das schon der Preisnamensgeber Albert Schweitzer bei seinen Besuchen in Oppenheim spielte.
Vortrag "Albert Schweitzer - grenzenlose Menschlichkeit im Denken und Handeln"
Anlässlich des 150. Geburtstages des Friedensnobelpreisträgers, evangelischen Theologen und Arztes eröffnet Dr. Gottfried Schüz vom Deutschen Albert-Schweitzer-Zentrum in Offenbach/Main mit dem Vortrag „Albert Schweitzer – grenzenlose Menschlichkeit im Denken und Handeln" um 16 Uhr im Westchor der Katharinenkirche eine gleichnamige Wanderausstellung. Angesichts einer allgegenwärtigen Bedrohung durch Kriege, zunehmender Gewalt und Verrohung, die Zerstörung der Natur durch den Menschen ist Schweitzers Botschaft an die Menschheit aktueller denn je.
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