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Oppenheim verbindet Europa – Europatage vom 26. bis 30. Mai 2026
Fünf Tage, sechs Veranstaltungen, eine Stadt – und das große Gefühl, dass Europa keine Theorie ist, sondern gelebter Alltag.
Wer so aufgewachsen ist wie ich – nahe der deutsch-französischen Grenze, mit Stempeln im Pass und Warteschlangen an der Schranke – der weiß: Europa ist kein Selbstverständnis. Es ist eine Entscheidung, die jeden Tag neu getroffen wird. Und genau darum lohnt es sich, sie zu feiern.
Vom 26. bis 30. Mai 2026 laden die Stadt Oppenheim und die Europa-Union zu den Oppenheimer Europatagen ein. Das Programm ist bunt, neugierig und überraschend persönlich – für alle, die Europa nicht nur kennen, sondern auch spüren möchten.
Das Programm im Überblick
Dienstag, 26. Mai – Ratssaal, 19.00 Uhr: Feierliche Eröffnung mit dem Impulsvortrag von Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte zum Thema „Europäische Zukunftsbilder – Parteien, Wähler, Konzepte". Dazu ein Rundgespräch: „Was bedeutet Europa für Oppenheim?" – mit musikalischer Begleitung des Oppenheimer Saxophonquartetts. Ein schöner Abend zum Nachdenken und Zuhören.
Mittwoch, 27. Mai – Stadtbibliothek, 12.15 Uhr: Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums zu St. Katharinen diskutieren über „Deutschland – Frankreich: Freundschaft formt Europa". Junge Menschen, die Europa nicht als Geschichte kennen, sondern als Gegenwart. Das macht Mut.
Donnerstag, 28. Mai – Hof des Weinbaumuseums, 19.00 Uhr: „Ein bisschen Frieden", „Waterloo", „Satellite" – wer kennt sie nicht? 70 Jahre Eurovision Song Contest sind Anlass genug für einen ganzen Abend voller Erinnerungen. Der Kulturverein Landskron lädt zum Mitsingabend ein, bei dem die Geschichte des ESC und seine bekanntesten Songs aus den 1970er, 1980er und 1990er Jahren im Mittelpunkt stehen. Die in der Region bekannte Sängerin Ulli Becker motiviert das Publikum zum Mitsingen – Hemmungen sind ausdrücklich nicht erlaubt. Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten.
Freitag, 29. Mai – Stadtbibliothek, 19.00 Uhr: Geschichte zum Anfassen. Der Film „Ein Tag im September" erzählt von der ersten Begegnung zwischen De Gaulle und Adenauer im Jahr 1958 – eine Begegnung, die Geschichte schrieb. Im Anschluss wird eine neue Europaecke in der Bibliothek eröffnet. Der Abend wird musikalisch umrahmt.
Samstag, 30. Mai – KommKi im Weinbaumuseum, ab 15.00 Uhr: Das Kommunale Kino Rhein-Selz lädt zum gemütlichen Familiennachmittag mit Kaffee, Kuchen und Kaltgetränken ein. Ab 16.00 Uhr läuft der Animations- und Familienfilm „Grand Prix of Europe" – die Geschichte der Europapark-Maskottchen Ed und Eda, die gemeinsam ein Autorennen quer durch Europa bestreiten und dabei jede Menge Abenteuer erleben. Eintritt: 5 Euro für Erwachsene, Kinder bis 12 Jahre frei.
Wichtig: Wegen begrenzter Sitzplätze ist eine Anmeldung mit Personenzahl per E-Mail an
Samstag, 30. Mai – Marktplatz, ab 16.00 Uhr: Der Abschlusstag geht groß zu Ende. Mit dabei ist Wheels for Europe e.V. – ein 2019 gegründeter Verein aus der Region Mainz, der Menschen durch Sternfahrten mit Oldtimern, Motorrädern und E-Fahrzeugen für Europa begeistert. Inspiriert von der Schuman-Erklärung von 1950, steht der Verein für Demokratie, Vielfalt und Zusammenhalt – Europa ganz wörtlich „er-fahren". Auf dem Oppenheimer Marktplatz werden die Fahrzeuge vorgestellt, und wer mag, kommt ins Gespräch. Den festlichen Ausklang der Europatage übernimmt danach die Band White Rabbit mit dem Abschlusskonzert. Das vielseitige Duo spielt entspannte Chansons zum Zuhören genauso wie kraftvolle Hits aus den 70ern und 80ern – und weil Sängerin Nadine Französin ist, darf man sich auch auf französische Klänge freuen. Ein internationaler Ausklang, der perfekt zu den Europatagen passt. Ein Ende, das man so schnell nicht vergisst.
Die Oppenheimer Europatage werden durch die Staatskanzlei Rheinland-Pfalz gefördert.
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