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Europa verbindet Oppenheim
Die Klänge des Saxophon Quartetts Oppenheim lagen noch in der Luft, als Stephan Arnold, Erster Beigeordneter der Stadt Oppenheim, die Worte fand, die den Abend auf den Punkt brachten: Wer sich kennt, begegnet sich anders. Und genau das war zu spüren – bei der feierlichen Eröffnung der ersten Oppenheimer Europatage am 26. Mai 2026 im Ratssaal.
Oppenheim ist Europastadt und meint es ernst
Schon 2020 hatte der Stadtrat einstimmig beschlossen: Oppenheim wird Europastadt. Auf Initiative der Wählergruppe „Wir für Oppenheim" (WfO) war das kein Lippenbekenntnis, sondern der Startschuss für etwas Größeres. Jetzt, fünf Jahre später, geben Stadt Oppenheim und die Europa-Union dieser Idee vom 26. bis 30. Mai ein ganzes Festival. Fünf Tage, ein gemeinsames Thema: Europa.
Zur Eröffnung begrüßten neben Stephan Arnold auch Dr. Otto Schmuck, Kreisvorsitzender der Europa-Union, und Landrat Thomas Barth (CDU) die Gäste.
Was Europa wirklich bedeutet
Den inhaltlichen Impuls des Abends setzte Professor Karl-Rudolf Korte mit seinem Vortrag über europäische Zukunftsbilder. Seine Botschaft war klar: Europa ist mehr als Brüssel und Paragraphen. Es sind Begegnungen. Vertrauen. Die persönliche Verbindung zwischen Menschen aus verschiedenen Ländern und Kulturen. Und genau darin liegt die Stärke – und die Aufgabe.
Anschließend wurde es lebendig und vielstimmig. In Gesprächsrunden unter dem Titel „Was bedeutet Europa für Oppenheim?" kamen Menschen zu Wort, die Europa in der Stadt bereits mit Leben füllen: Torsten Kram, der damalige Initiator des Stadtratsbeschlusses, erläuterte die Beweggründe. Birgit Böthin-Geis und Martin Kornau erzählten von den Städtepartnerschaften mit Sant Ambrogio und Givry. Carolin Baldy stellte die IGS Oppenheim als Europaschule vor. Maria Harutyunyan berichtete aus ihrem Masterstudium „European Studies". Und Walter Strutz stellte den Verein „Wheels for Europe" vor.
Ein Abend auf Reisen
Zwischen all den Worten und Gedanken führte das Saxophon Quartett Oppenheim das Publikum auf eine musikalische Europareise. Eine wunderbare Entscheidung – weil Musik eben auch verbindet, manchmal sogar noch schneller als Worte.
Von Herzen: Danke!
Ein herzlicher Dank gilt der Stadt Oppenheim und der Europa-Union für diesen ersten mutigen Schritt. Und an alle, die an diesem Abend mitgemacht, gesprochen, gespielt und zugehört haben: Ihr habt gezeigt, dass Europa in Oppenheim längst angekommen ist.
Das vollständige Programm der Europatage findet ihr gleich hier unten – vielleicht sehen wir uns noch diese Woche!
Und vielleicht noch ein persönliches Wort zum Schluss: Als gebürtige Französin, die 1983 nach Deutschland ausgewandert ist, ist Europa für mich keine abstrakte Idee. Es ist mein Leben. Genau deshalb liegt mir ein Abend wie dieser besonders am Herzen.
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