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Oppenheim feiert spektakulären Silvester: Lichtkunst-Projektion beendet 800-Jahr-Jubiläum
Was für ein Finale! Oppenheim hat das Jahr 2024 und gleichzeitig seine 800-Jahr-Feierlichkeiten mit einer außergewöhnlichen Silvesterfeier verabschiedet – und ich bin noch immer begeistert von dem, was da auf dem Marktplatz entstanden ist.
Wenn historische Fassaden lebendig werden
Stellt euch vor: Der Oppenheimer Marktplatz, die ehrwürdige Rathaus-Fassade – und darauf eine moderne Lichtinstallation, die Geschichte und Gegenwart auf magische Weise verbindet. Genau das haben Studierende des Studiengangs Zeitbasierte Medien der Hochschule Mainz in nur acht Wochen auf die Beine gestellt. Viele Besucherinnen und Besucher beschrieben das Ergebnis als mutig, zeitgemäß und emotional berührend – und ich kann das absolut nachvollziehen.
Engagement, das bewegt
Was mich besonders beeindruckt: Die Studierenden der Fachhochschule Mainz, Zeitbasierte Medien haben nicht nur ein anspruchsvolles Konzept entwickelt, sondern auch Silvester selbst vor Ort verbracht, um ihre Projektion zu betreuen. Statt mit Familie oder Freunden zu feiern, haben sie sich bewusst dafür entschieden, diesen besonderen Moment gemeinsam mit den Oppenheimerinnen und Oppenheimern zu erleben. Professor Daniel Seideneder bringt es auf den Punkt: "Diese Erfahrung von gemeinschaftlichem Arbeiten im öffentlichen Raum war für alle Beteiligten etwas Besonderes."
Betreut wurde das Projekt von Professor Daniel Seideneder, Prof. Dr. Paulo Jorge Ferreira-Lopes und Prof. Benjamin Hohnheiser, die ihre Expertise in diese einzigartige Zusammenarbeit einbrachten.
Gemeinschaft schafft Großes
Die Silvesterfeier war ein echtes Gemeinschaftsprojekt: Unter der Verantwortung des Ersten Beigeordneten Stephan Arnold hat ein engagiertes Team aus Oppenheimer Ehrenamtlichen zusammen mit den Studierenden etwas geschaffen, das weit über die Stadtgrenzen hinaus für Begeisterung sorgt. Zwei Live-Bands rundeten den musikalischen Rahmen ab und sorgten für ausgelassene Stimmung.
Ich selbst durfte Teil dieses ehrenamtlichen Teams sein – und kann euch sagen: Es war herausfordernd, manchmal auch anstrengend, aber vor allem unglaublich bereichernd. Wenn man sieht, wie aus vielen einzelnen Händen und Ideen so ein besonderer Abend entsteht, wenn man die Begeisterung der Menschen auf dem Marktplatz spürt – dann weiß man, wofür man es gemacht hat. Diese gemeinsame Energie, dieses Miteinander von Studierenden, Ehrenamtlichen und allen Beteiligten hat diesen Silvester zu etwas ganz Besonderem gemacht.
"Diese Silvesterfeier war nur möglich, weil viele Menschen bereit waren, Zeit, Energie und sehr viel Herzblut einzubringen", erklärt Stephan Arnold – und genau das hat man gespürt.
Mut zur Kreativität
Stadtbürgermeisterin Silke Rautenberg fasst es treffend zusammen: Die Veranstaltung war "nicht nur ein emotionaler Jahresabschluss, sondern auch ein starkes Zeichen für ein offenes, kreatives und engagiertes Oppenheim". Besonders gelobt wurde der Mut, neue Formate auszuprobieren und jungen kreativen Köpfen eine Bühne zu geben.
Für alle, die nicht dabei sein konnten
Gute Nachrichten für alle, die an Silvester verhindert waren: Die Projektion wird in Kürze über die Internetseite der Stadt Oppenheim online verfügbar sein. So können auch diejenigen, die nicht vor Ort waren, einen Eindruck von diesem besonderen Moment bekommen.
Diese Silvesterfeier hat eindrucksvoll gezeigt, was entstehen kann, wenn Kommune, Hochschule und Ehrenamt Hand in Hand arbeiten. Ein würdiger Abschluss für 800 Jahre Oppenheim – und ein Zeichen dafür, dass unsere Region auch in Zukunft mutig neue Wege geht.
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