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Aufruf des Arbeitskreises Kornsand zur Kornsandgedenkstunde am Samstag, 21. März 2020

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Am 75. Jahrestag des NS-Verbrechens auf dem Kornsand lädt der Arbeitskreis Kornsand mit seinen Institutionen Stadt Nierstein, Geschichtsverein Nierstein, Stadt Oppenheim, Oppenheimer Geschichtsverein, Gemeinde Trebur, Gesellschaft Heimat und Geschichte Trebur, Verein Jüdische Geschichte und Kultur im LK Groß-Gerau, Jugendprojekt „Gewalt hat eine Geschichte" und seinen Mitgliedern Jochen Schmitt, Norbert Engel, Hans-Peter Hexemer, Susanne Bräckelmann, Joachim Allmann, Walter Jertz, Susanne Pohl, Jochen Engel, Monika Deja, Wolfgang Kraft, Walter Ullrich, Raimund Darmstadt, Johanna Stein, Angelika Arenz-Morch ein zur jährlichen Gedenkfeier am rechtsrheinischen Mahnmal.

Nach einer Ansprache von Roland Schäfer (Vorsitzender des Vereins Rheinhessen gegen rechts) und der Fachstelle gegen Rechtsextremismus und Rassismus des Landkreises Groß-Gerau mit Sedef Yildiz und Nilüfer Kus, wird es einen musikalischen Beitrag geben und zur Kranzniederlegung übergeleitet. Zuvor spricht der Niersteiner Stadtbürgermeister Jochen Schmitt. Moderiert wird die Veranstaltung von Pfarrer i. R. Walter Ullrich.

Der Arbeitskreis Kornsand erinnert jährlich in Zusammenarbeit mit den Städten Nierstein, Oppenheim und der Gemeinde Trebur am Gedenkstein an die NS-Taten der letzten Kriegstage. Am 21. März 1945 waren in der Nähe der Anlegestelle der Rheinfähre fünf Männer und eine Frau aus Nierstein und Oppenheim von fanatisierten Anhängern des untergehenden NS-Regimes ermordet worden. Die sechs rheinhessischen Hitler-Gegner wurden brutal misshandelt, mussten ihre Gräber ausheben und wurden anschließend im Angesicht ihrer bereits befreiten Heimat von einem 18-jährigen Leutnant der Nazi-Wehrmacht kaltblütig erschossen.

Durch die Erinnerung an solche Mordtaten besteht die Chance, dem Vergessen Einhalt zu gebieten und rechtsradikale Unbelehrbare in die Schranken zu weisen.

Deutsche Geschichte der Nazizeit ist vor allem Tätergeschichte. Daran erinnern wir am Kornsand. 

Die Veranstaltung am Samstag, 21. März beginnt wie immer um 18 Uhr am Gedenkstein. Den linksrheinischen Teilnehmern wird die Rheinfähre um 17.20 Uhr empfohlen. Wir treffen uns am Kornsand, damit wir nicht vergessen und nicht verdrängen. Wir stehen in der Tradition derer, die auf den Gedenkstein geschrieben haben:

"Den Toten zum Gedächtnis, 
den Lebenden zur Mahnung, 
damit, was hier geschah, 
sich nicht wiederhole. "

Ansprechpartner und weitere Informationen: Walter Ullrich, Ringstraße 50, 65468 Trebur-Geinshem, T: 06147 8361, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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