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Insider-Tipp in Rhein-Selz: der fränkische Vierseitenhof in Undenheim
Heute, am 8. Dezember, sind wir in Undenheim unterwegs. Dort befindet sich ein besonders schönes Gebäude, der fränkische Vierseitenhof in der Kirchstraße. Er zählt zu den schönsten Bauwerken der Gemeinde und ist ein Bestandteil des historischen Rundgangs durch den Ort.
Das Anwesen wurde Ende des 18. Jahrhunderts vom letzten kurpfälzischen Oberschultheißen von Undenheim, Caspar Schwind, im spätbarocken Stil errichtet. Deswegen wird es im Volksmund auch „Obertschultheißerei" genannt. Habt Ihr schon die Reliefsteine mit den Dämonengesichtern entdeckt? Diese sind in der Region wirklich einzigartig! Auf einer roten Tafel steht sogar, dass diese gruseligen Fratzen früher dazu dienten, böse Geister fernzuhalten – denn das Haus war damals das letzte vor dem westlichen Dorfgraben.
Dämonensteine
Die drei Dämonensteine waren ursprünglich an der Giebelwand des Hauses angebracht und sollten offenbar Schutz vor Zauberei und unheilvollen Mächten bieten. Caspar Isidor Schwindt hatte das Amt nach dem frühen Tod seines Vaters praktisch geerbt. In den 1780er Jahren ließ er das Haus umbauen und brachte dabei die Dämonensteine am Westgiebel an.
Heutzutage wurden die Originale durch Nachbildungen ersetzt, die Ihr im Heimatmuseum in der Steinsammlung bewundern könnt. Ein faszinierendes Stück Geschichte direkt vor unserer Haustür!
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